Aktuelles

News und Infos rund um Corporate Fonts

12. März 2013

1995 – 2013: 18 Jahre FontShop-Konferenz

Wir hätten den Geburtstag fast vergessen: Vor genau 18 Jahren haben wir die erste FontShop-Konferenz angekündigt, die FUSE 95 in Berlin. Besonders stolz waren wir auf unsere erste Website, die wir für diese Veranstaltung ins Netz stellten. Man kann sie sich noch heute ansehen: www.typoberlin.de/fuse95.

Am Rande der FUSE 95 in Berlin: Konferenzhelfer und FontShop-Mitarbeiter, aufgenommen im mobilen Digitalfotostudio von Gerhard Kassner

Wir wollen unseren 18. Geburtstag feiern, und dies mit allen Besuchern der TYPO Berlin 2013. Es sollen so viele wie nie zuvor im Mai zur 18. Konferenz kommen. Aus diesem Grund verlängern wir nicht nur die 2. Subskriptionsphase bis zum Ende diesen Monats (31. März 2013). Wir machen in den kommenden Tagen noch mehr Tamtam mit Verlosung, Geschenken, Überraschungen und Kuriositäten. Bleibt am Ball im Fontblog.

19. Dezember 2012

TYPO Day Stuttgart, 8. Februar 2013

Nach der erfolgreichen 4-Städte-Tour 2012, freuen wir uns auf neue Ziele 2013. Unser Font-Semiar gastiert am 8. Februar in Stuttgart. Günstige Early-Bird-Tickets gibt es bis zum 20. Januar. Neu sind die sparsamen Gruppenpreise für 3 Personen.

Der TYPO Day ist ein intensives Tagesseminar für Designer, Markenberater und Publisher, kuratiert von FontShop. Alle Referenten praktizieren seit Jahren, was sie predigen. Sie genießen internationale Anerkennung bei Auftraggebern, auf Kongressen und an Hochschulen. Die Sprecherinnen und -Sprecher liefern einen Überblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation. Anhand von über 50 aktuellen Fallbeispielen werfen sie einen Blick auf Corporate-Design-Projekte, beleuchten die mobile Kommunikation, Web-Trends, Font-Techniken, Schriftwahl und vieles mehr.

Programm:

Erik Spiekermann: Schrift in der Markenkommunikation (per Video)
Jürgen Siebert: Corporate Typography (Einführung)
Andrea Tinnes: Exklusivschrift in Theorie und Praxis
Tim Ahrens: Neue Medien, neue Font-Techniken
Indra Kupferschmid: Über Schriftwahl und -kombination
Andreas Uebele: verführen statt führen
Jens Kutilek: Der Werzeugkasten eines Font-Technikers
 

Zum TYPO Day Stuttgart

 

9. Juli 2012

Süddeutsche Zeitung mit neuer Typografie

Als erste überregionale Tageszeitung im Land ließ sich die Süddeutsche Zeitung maßgeschneiderte Schriftfamilien für alle ihre Kanäle entwickeln. Heute feiern SZ Text, SZ Serif und SZ Sans in der Printausgabe Premiere (vgl. Titelseite, Abbildung oben). Entworfen wurden die Schriften im Verlauf der letzten acht Monate vom Büro ErlerSkibbeTönsmann, namentlich den Type-Designern Henning Skibbe (FF DingbatsFontFont) und Nils Thomsen (MeretOurtype), in enger Zusammenarbeit mit dem SZ-Artdirector Christian Tönsmann (Layout). FontShop begleitete die technische Aufbereitung der 40 Fonts.

Seit Jahren vertritt das Corporate-Font-Team bei FontShop (gemeinsam mit Erik Spiekermann) die These, dass anspruchsvolle Medien und Marken mit einer exklusiv entwickelten Hausschrift

  • ihr Profil maximal schärfen,
  • ihre individuellen Anforderungen maßgeschneidert lösen,
  • lizenzrechtliche Freiheit über alle Kanäle genießen und
  • dies meist weniger kostet als die Lizenz einer Standardschrift.

Bei den deutschen Nachrichtenmedien setzt sich diese Erkenntnis langsam durch; britische und US-amerikanische Zeitungen praktizieren den Individualweg bereits seit Jahren mit Erfolg. Die Tageszeitung (taz) war einst Vorreiter (Schriften: Taz und Tazzer, heute nicht mehr exklusiv), auch der SPIEGEL arbeitet seit über zehn Jahren mit individualisierten Schriftfamilien (modifizierte Franklin Gothic und Linotype Rotation).

Das Aussehen einer etablierten Tageszeitung anzufassen ist stets ein Wagnis. Wer sie über Jahre täglich konsumiert, dies pflegt die wichtigste Kundengruppe zu tun, reagiert kritisch auf optische Veränderungen. Dabei dürfte ein Schriftwechsel allein kaum auffallen. Doch es geht meist um mehr als um mikroskopische Eingriffe, nämlich um makrotypografische Veränderungen (Spalten, Zeilenabstände, Kästen, …) bis hin zu inhaltlichen Aufräumarbeiten. Bei der Süddeutschen hatte sich über Jahre manches eingeschlichen, zunächst aus Nachlässigkeit, doch bald wurde es zu einem Wildwuchs von Ressort-Eigenheiten: »Acht verschiedene Kommentar-Formen, jede Menge Autorenzeilen, krumme Kästen und sonderbare Umtextungen eigenartig geschnittener Bilder …« heißt es in einer aktuellen Selbstanalyse. All dies wurde geordnet, aufgeräumt und manches auch abgeschafft. Die Redaktion feiert den neuen Auftritt mit einem populären Vergleich: »Die SZ wird nicht gebotoxt, nicht verschnitten, und Silikon kriegt sie auch nicht. Sie bekommt eine neue Garderobe, die zu ihr und vor allem zu ihren Lesern und Freunden passt.«

 

Unter der programmatischen Überschrift »Die gute Zeitung hat Zukunft«, wendet sich – wie in solchen Fällen üblich – die Chefredaktion an die Leser und erläutert die Beweggründe des Redesigns. »Wir haben zuerst in der Redaktion und dann unter den Lesern erforscht, was bleiben soll, was verändert werden kann, und was gemacht werden muss. Die Schaffung einer neuen Schrift war uns dabei ein sehr wichtiges Anliegen. Die neue Schrift wird zur Identität dieser Zeitung, zur Marke beitragen, sie wird sogar ein bestimmender Teil des Charakters werden.« schrieb Kurt Kister, seit Januar 2011 Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, bereits gestern auf sueddeutsche.de.

Dass der Chefredakteur einer deutschen Tageszeitung die Rolle seiner (neuen) Schrift in einem Atemzug mit redaktionellen Änderungen leidenschaftlich verteidigt, ist eine Anerkennung für alle Typografen und Schriftentwerfer in diesem Land, die seit Jahren für die Nutzung des vielfältigen Angebots kämpfen. Tatsächlich ist die deutsche Font-Szene weltweit anerkannt (wenn nicht sogar führend), gemessen an den Bestsellern, den Umsätzen, den Neuerscheinungen und den neu gegründeten Schriftenhäusern (Foundries).

 

Wie erklärt man seinen Lesern die Vorzüge der neuen Schrift? Einige Änderungen sind mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen, die Wirkung ist subtil. Die Süddeutsche versucht es mit einer Abbildung (oben), die eine Gegenüberstellung von sechs typischen Lettern der bisher verwendeten Excelsior und der neuen SZ Text zeigt. Ein solcher Vergleich ist aufschlussreich für Experten, doch Laien fragen sich angesichts minimaler Kurvenänderungen: ›Was soll das nun bewirken?‹

Würde BMW einen neuen Motor entwickeln und in seinen Prospekten die verbesserten Ventile, Schrauben und Kolben abbilden, wäre das selbst für Autofans wenig aufschlussreich. Erst das Anlassen des Motors, sein Geräusch und eine Probefahrt offenbaren die Vorzüge der überarbeiteten Verbrennungstechnik. Genau so verhält es sich mit Schriftdesign und Typografie. Erst das Zusammenspiel der Buchstaben und das praktische Lesen erbringen den Beweis, wie sich der Feinschliff der Buchstabenkurven auf die Leserlichkeit des Texts auswirkt. Genau das ist die Kunst der Typografie. Das Schriftbild ist so etwas wie das »Grundrauschen der Gestaltung« (SZ), das wir erst bemerken, wenn eine Störung eintritt.

Zu den beseitigten Störungen in ihrem Schriftbild schreibt die SZ heute: »Zu Beginn der Neugestaltung analysierte eine Typografin eine Titelseite der SZ und zählte dort ganze 20 Schriften. Hier hat das grafische Grundrauschen schon fast den Pegel des Lärms erreicht. Das lag unter anderem daran, dass die SZ bisher drei sehr unterschiedliche Schriften verwendete, die Helvetica, die Excelsior und die Times. Nun wird es nur noch eine Grundschrift geben, die SZ-Text, aus der sich alle anderen ableiten. So wird nun aus dem Lärm wieder ein angenehmes Grundrauschen.«

Es war nicht nur wichtig, das Schriftbild zu beruhigen. Die bisher eingesetzten Schriften waren für eine moderne Zeitung veraltet, weil sie einst für den Bleisatz geschnitten wurden. Was in der gedruckten Ausgabe noch halbwegs funktionierte, stößt bei den neuen Medienangeboten an seine Grenzen, also beim E-Paper, bei iPad-Ausgaben, auf der Website und ähnliches. Die neuen SZ-Schriften berücksichtigen auch das Lesen am Bildschirm, und damit sichern sie die Zukunft der Zeitung aus München.

 

Weitere Informationen: www.sueddeutsche.de/thema/Layout-Reform

13. Juni 2012

TYPO Day Frankfurt: Das nächste große Font-Ding

TYPO Day Frankfurt: Es gehört zur Tradition unseres Fontseminares, die Besucher mit einem Last-Minute-Referenten zu überraschen. In Frankfurt (22. Juni 2012) wird es Oliver Reichenstein sein (iA). Seit fast zwei Jahren sorgt er mit einer Schreib-App für Furore. Sie heißt iA Writer und besticht durch ihre Schlichtheit. Auch die Schriftdarstellung ist wegweisen, denn Reichenstein perfektionierte sie individuell für alle 3 Plattformen: iPhone, iPad (vertikal/horizontal) und Mac. Er nennt diese Technik Responsive Type bzw. Responsive Typography und wird sie In Frankfurterstmals praktisch und theoretisch erläutern.

Alle Referenten des TYPO Day Frankfurt: Erik Spiekermann, Indra Kupferschmid, Andrea Tinnes, Holger Schmidhuber, Ivo Gabrowitsch, Jens Kutilek, Jürgen Siebert und Oliver Reichenstein.

21. Mai 2012

Free-Font »Ernst 55« spielt 7500-€-Spende ein

Im Rahmen der mehrfach preisgekrönten Kampagne »Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei.« der Volksbanken Raiffeisenbanken hat die Agentur Heimat, Berlin in Kooperation mit FontShop eine digitalisierte Schreibschrift entwickelt, die Ernst 55. Fontblog berichtete: Free-Font »Ernst 55« laden und spenden.

Ernst 55 ist die Originalhandschrift des gleichnamigen Protagonisten der Kampagne. Die Geschichte dahinter ist faszinierend: Ernst lernt erst jetzt, im Alter von 55, Lesen und Schreiben. Im TV-Spot spricht er über das Gefühl, den ersten Brief seines Lebens an seine Tochter zu schreiben. Der TV-Spot zeigte die Originalhandschrift von Ernst, um seine Worte zu verstärken und zu visualisieren.

Die Schrift steht immer noch zum kostenlosen Download auf der Website was-uns-antreibt.de zur Verfügung. Das Zwischenergebnis: Getreu ihrem Markenversprechen »Wir machen den Weg frei« spendeten die Volksbanken Raiffeisenbanken für die ersten 7.500 Downloads der Fontdatei jeweils 1 € an Ernsts SelbsthilfegruppeDie ABC-Selbsthilfegruppe Oldenburg wurde 2011 von den Lernenden Brigitte und Ernst gegründet und richtet sich an Erwachsene, die mit Lesen und Schreiben ein Problem haben. Ziel der Gruppe ist es, anderen Mut zu machen und Selbstbewusstsein zu geben. Der sehr schwere Schritt aus der Passivität heraus soll erleichtert werden. Außerdem wird auf Wunsch konkrete Hilfe bei der Kursaufnahme gegeben: www.alogos.de. Bereits nach sechs Wochen wurden die 7500 Downloads auf der Website was-uns-antreibt.de gezählt.

25. April 2012

TYPO Day Frankfurt

Im Juni ist es soweit: Die TYPO-Konferenz verlässt ihre Heimat Berlin, um einen ganzen Tag in der Main-Metropole zu gastieren. Am 22. Juni 2012 findet im Museum für Moderne Kunst Frankfurt (MMK, Abbildung oben) der dritte TYPO Day statt. Das Font-Technik-Tagesseminar für Verlage, Designer, Werbeagenturen und Auftraggeber beginnt um 9:00 Uhr und endet gegen 17:30 Uhr mit einem Überraschungstalk. Die Referenten: Erik Spiekermann, Indra Kupferschmid, Rolf Mehnert, Andrea Tinnes, Ivo Gabrowitsch, Jens Kutilek und Jürgen Siebert (Moderation).

Das MMK Frankfurt, 1991 eröffnet, gehört zu den weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst und hat in seiner jungen Historie einen festen Platz in der internationalen Museumslandschaft eingenommen. Parallel dazu wurde es zu einem wichtigen Anlaufpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Frankfurt. Seine postmoderne Architektur (Hans Hollein) hat heute Modellcharakter. Wegen der Dreiecksform wird es auch »Tortenstück« genannt, und genau in dessen Spitze befindet sich der komfortabel ausgestattete Vortragssaal für den TYPO Day Frankfurt.

Die Themen der TYPO-Day-Referate sind geprägt von den aktuellen Entwicklungen im Print-, Web- und App-Design. Wir sprechen über die konsistente typografische Ausstattung aller Kommunikationskanäle eines Unternehmens, über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der digitalen Schriftdarstellung, über die Bedeutung von Typografie in Apps sowie das Zusammenspiel mit Webinhalten, aber auch darüber, wie sich Designer und Auftraggeber besser verstehen, um schnell ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

TYPO-Day-Frühbucher sind klar im Vorteil, nicht nur weil die Veranstaltung auf 100 Plätze limitiert ist: bis 15. Mai 2012 kostet ein Ticket nur 245 € statt 295 €. Weitere Informationen und direkt zur Online-Anmeldung …

Abbildung 3: Erik Spiekermann beleuchtet die Rolle der Schrift in der Markenkommunikation mit alten und neuen Beispielen aus der Praxis (TYPO Day Hamburg)

Abbildung 4: Prof. Indra Kupferschmid hat Tausende Schriften verglichen und systematisiert. Auf dem TYPO Day gibt sie wertvolle Tipps zur Schriftwahl, zur Schrift-Kombination und zu unentdeckten Alternativen (TYPO Day Hamburg)

Abbildung 5: FontShop-Vorstand Jürgen Siebert, ein »alter Frankfurter«, führt in das Thema »Corporate Font« ein und moderiert den TYPO Day.

Fotos: MMK (2), Robert Schatton (3)

 

22. März 2012

Fuse

Anlässlich der Veröffentlichung von FUSE 19 und 20 gibt der Verlag Taschen nun die vollständige Sammelbox heraus. Exklusiv findet man darin die beiden neuen, noch nie gesehenen Ausgaben, in Form von zehn A2-Postern plus 23 digitalisierte Schriften (zum kostenlosen Downloaden) sowie ein .ai/.pdf-Alphabet. Zu den aktuellen Mitwirkenden gehören der Herausgeber selbst, Neville Brody, der gleich 12 Fonts und ein Illustrator-Alphabet beisteuert, sowie Jonathan Barnbrook, Erik van Blokland, Stefan Sagmeister, Lucienne Roberts und Lucy Hutchinson. Einige von ihnen hatten schon bei früheren Ausgaben mitgewirkt. Alle 23 neuen Fonts wurden von FontShops Corporate Font-Abteilung getestet und gemastert.

FontShops Corporate Font-Abteilung hat die 23 neuen Fonts getestet und gemastert.

Was war FUSE? FUSE war eine Karton-Box, die 4 bis 5 Poster enthielt und eine Diskette mit ebenso vielen Fonts drauf. Redaktionell betreut wurde die Publikation von Neville Brody und Jon Wozencroft. Sie gaben jeder Ausgabe ein Thema, und zu diesem Thema luden sie Designer und Schriftentwerfer ein, einen oder mehrere experimentelle Fonts zu entwerfen, sowie das Poster dazu. Alle drei Monate erschien FUSE Anfang der 90er Jahre, und jedes Mal stieß sie Türen auf zu völlig neuen, bis dahin undenkbaren Dimensionen der Typografie.

Der enorme Einfluss von FUSE wirkte viele Jahre nach. Aus heutiger Sicht, 20 Jahre nach der FUSE-Premiere, wird klar, wie visionär und ihrer Zeit voraus die Beiträge einiger der bekanntesten Namen der Branche waren.

Mit der wunderbaren FUSE-Box von Taschen besitzt man erstmals das komplette Erbe der weltweit besten Zeitgenossen auf dem Gebiet des Schriftdesigns. Wie der Verlag schreibt: »Die Liste der Designer liest sich wie ein Who’s Who der Branche, von Erik Spiekermann, Stefan Sagmeister und Peter Saville bis zu Jonathan Barnbrook, Tobias Frere-Jones und vielen anderen. Unter den Autoren der Textbeiträge finden sich auch Jon Wozencroft und der Editorial Director und Grafik-Philosoph Adrian Shaughnessy.«

FUSE 1-20 auf fontshop.de für nur 39,90 € bestellen …
Lieferbar ab März.

 

13. März 2012

Heimat und FontShop spenden Freefont

Im Rahmen der »Antriebskampagne« der Volksbanken Raiffeisenbanken hat Heimat, Berlin– in Kooperation mit FontShop – eine digitale Handschrift entwickelt, die Ernst 55. Sie basiert auf der Originalhandschrift von Ernst, einem von elf Protagonisten der zitierten Kampagne.

Der erste Brief von Ernst, geschrieben im Alter von 55 Jahren an seine Tochter

Seine Geschichte ist faszinierend: Ernst lernte erst vor Kurzem, im Alter von 55 Jahren, Lesen und Schreiben. Im TV-Spot spricht er über das Gefühl, den ersten Brief seines Lebens an seine Tochter zu schreiben. Das Video setzt überwiegend die frisch gelernte Handschrift von Ernst in Szene, um seine Worte zu verstärken und zu visualisieren.

Die selbstbewusste, aufrechte Blockstabenschrift »Ernst 55« kann ab heute jeder verwenden, um digitalen Texten eine persönliche Note zu geben. Die Schrift steht ab sofort zum kostenlosen Download auf der Website was-uns-antreibt.de zur Verfügung … und hier kann man sie auch testen. Der Clou bei der Sache: Getreu ihrem Markenversprechen »Wir machen den Weg frei« spenden die Volksbanken Raiffeisenbanken für jeden Download des OpenType-Fonts (geeignet für PC und Mac) 1 € an Ernsts Selbsthilfegruppe.

 

9. Februar 2012

Das Font-Technik Seminar kommt nach Hamburg

Typografie-Experten on Tour

Erstmals verlässt die TYPO-Konferenz ihre Heimat Berlin, um in der Hansestadt Hamburg zu gastieren. Am 23. März findet der 2. TYPO Day statt – das Tagesseminar für Profis. Die Themen sind geprägt von den aktuellen Entwicklungen im Print-, Web- und App-Design. Wir sprechen über die konsistente typografische Ausstattung aller Kommunikationskanäle eines Unternehmens, über neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der digitalen Schrift und wie sich Designer und Auftraggeber besser verstehen, um schnell das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Sprecher: Erik Spiekermann, Henning Krause, Tim Ahrens, Indra Kupferschmid, Rolf Mehnert, Ivo Gabrowitsch, Jens Kutilek, Johannes Erler sowie Jürgen Siebert (Moderation).